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© Uli Kunz / OZEANEUM StralsundDas OZEANEUM Stralsund präsentiert seinen Besuchern diese beliebten Speisefische nicht als Filet, sondern lebend mit Schuppen und Flossen. Kaum jemand erwartet wohl, dass diese beiden populären Fischarten fast nirgendwo im Aquarium zu sehen sind. Sowohl Rotbarsche als auch Seeteufel müssen auf ausgefeilten Tauchgängen beschafft werden.

"Um Seeteufel in unseren Becken zeigen zu können, müssen wir sie überhaupt erst einmal in ihrem Lebensraum ausfindig machen", sagt Alexander von den Driesch, Abteilungsleiter Aquarium im OZEANEUM Stralsund. Die auch als Anglerfisch bekannten Tiere mit ihrem typischen breiten, abgeflachten Kopf sind perfekt getarnte Bodenbewohner, die regungslos auf dem Meeresgrund zwischen 20 und bis zu 1 000 Metern Tiefe liegen und dort nur schwer erkennbar sind. In den vergangenen Jahren führte die Suche der Museumstaucher regelmäßig in die kalten Gewässer vor Norwegen.

Seeteufel sind mit Gewebesäulen zwischen Haut und Fleisch ausgestattet, die auf Berührungen sehr empfindlich reagieren. Um die Tiere entsprechend zu schonen, behelfen sich die Mitarbeiter des OZEANEUMs einer großen Plastiktüte, in der sie die Fische an die Oberfläche bringen. In der Natur können Seeteufel bis zu zwei Meter lang und 50 Kilogramm schwer werden. Die insgesamt drei Exemplare im OZEANEUM haben inzwischen eine Länge von gut einem Meter erreicht und sind fortan im 200 000 Liter fassenden, kürzlich renovierten Helgoland-Tunnel zu sehen.

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