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Anfang Februar erklärte Seine Exzellenz Tommy E. Remengesau, Präsident der Republik Palau, einem Inselstaat im Pazifik, während einer Grundsatzrede vor dem Forum für nachhaltige Ozeane der Vereinten Nationen in New York die Gewässer der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Palau mit einer Fläche von 620.000 Quadratkilometern zum Meeresschutzgebiet.

Präsident Remengesau erklärt diese Initiative mit klaren Worten: „Das wirtschaftliche Potential von Palau liegt nicht im Thunfischfang, sondern im Tourismus. Der Tourismus macht bereits mehr als die Hälfte unseres Bruttoinlandproduktes aus und hängt stark von einer unberührten Unterwasserwelt ab. Unser Land war das erste, das seine Gewässer 2009 zu einem Haischutzgebiet erklärt hat und Artikel 6 der Verfassung von Palau verlangt von der Regierung ‚positive Maßnahmen zum Erhalt einer schönen, gesunden und ressourcenreichen Natur’ umzusetzen.“

Dermot Keane, Gründer der Naturschutzorganisation Palau Shark Sanctuary und leidenschaftlicher Haischützer sagt dazu: „Dies ist ein weiterer, großer Schritt in die richtige Richtung, um die schöne Natur und intakte Unterwasserwelt von Palau zu schützen. 80 Prozent der weltweiten Fischvorkommen sind überfischt. Den nachhaltigen Tourismus in Palau zu stärken, ist eine sehr sinnvolle Maßnahme und kann hoffentlich zu einem Vorbild für andere Nationen im pazifischen Raum werden, in die gleiche Richtung zu gehen.“

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