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„Andrea hat mir Mut gemacht und mich überredet, 76m FIM zu wagen – fünf Meter tiefer als mein nationaler Rekord, und das praktisch ohne Training“ erklärte Anna. „Ich war ganz schön aufgeregt, aber der Tauchgang hat gut geklappt. Es war mein 25. deutscher Rekord und hat mir trotz der Verletzung neues Selbstvertrauen für die WM gegeben“.

Nur wenige Tage später war es soweit: die Entscheidung für die Wettkampftiefe mit der Monoflosse musste fallen. „Natürlich habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie sehr mich die Schmerzen beim nach oben Schwimmen aus großer Tiefe einschränken würden. Aber ich wusste, ich bin stärker denn je – also habe ich entschieden, trotz allem die Tiefe zu wagen, die ich mir für diese WM vorgenommen hatte: 81m.“ meinte Anna von Boetticher.

Foto: SSIDie Deutsche gelangte mit dieser Leistung auf einen guten fünften Platz, stellte erneut ihren eigenen Rekord ein und bewies wieder einmal, dass sie auch unter schwierigsten Bedingung zur Weltspitze gehört.

Nach nur einem Ruhetag war es an der Zeit in der Disziplin Free Immersion anzutreten. „Diesmal haben wir Annas Tiefe taktisch mit der bestmöglichen Platzierung entschieden“ sagte Trainer Andrea Zuccari. Mit einem sicheren Tauchgang in 73m Tiefe holte die Deutsche in ihrer dritten Tiefen-WM zum dritten Mal Bronze.

Als nächstes steht erst mal Unterricht an: Anna konzentriert sich als SSI Instruktor Trainer auf die Ausbildung von Apnoe-Tauchlehrern. „Wann ich selbst wieder ans Meer komme, weiß ich noch nicht“ sagte sie. „Ich hatte wunderschöne Tauchgänge im klaren Wasser vor Kalamata und freue mich schon auf das nächste Mal.
Irgendwie ist der Ozean nie weit weg!“

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